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Investmentfonds
Der erste Fonds wurde vor rund 140 Jahren in Großbritannien gegründet. Die Idee dahinter: das Geld vieler verschiedener Anleger wird gesammelt und gebündelt eingesetzt – in diesem Fall für den Wiederaufbau der USA nach deren Bürgerkrieg. Die Mittelverwendung von Fonds hat sich heute zwar geändert, aber die Idee ist nach wie vor dieselbe. Privatanleger investieren ihr Kapital in einem Fonds, damit der davon gemäß seiner Strategie aussichtsreiche Wertpapiere erwirbt.
Der einzelne Sparer bekommt im Gegenzug für sein angelegtes Geld Anteile am Fonds gutgeschrieben.
Will ein Anleger Anteile an einem Investmentfonds erwerben, so eröffnet er ein Konto bei der Kapitalanlagegesellschaft, die den Fonds aufgelegt hat. Details zu den gesetzlichen Vorschriften für Kapitalanlagegesellschaften in Deutschland finden Sie auf folgender Unterseite: Kapitalanlagegesellschaft. Diese Gesellschaften unterliegen als Spezialkreditinstitute der Aufsicht und Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin).
Überweist der Anleger nun den Betrag für seine Fondsanteile, so geschieht das nicht auf ein Konto der Fondsgesellschaft, sondern auf ein so genanntes Zahlstellenkonto. Dieses Zahlstellenkonto ist ein Konto bei einer im Verkaufsprospekt des Fonds genannten deutschen Bank oder deutschen Tochter einer ausländischen Bank, welche als Treuhänder fungiert und sich der BAFin gegenüber verpflichtet hat, die Gelder der Kunden direkt in das entsprechende Sondervermögen der zuständigen Depotbank einzubringen. Dieser Weg garantiert dem Anleger, dass sein Geld immer in dem vom gewünschten Fonds verwalteten Sondervermögen ankommt. Anleger sollten niemals einen anderen Weg als diesen wählen, es sei denn sie kaufen Fondsanteile über ein bestehendes Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Broker. In diesem Fall kümmert sich das jeweilige Kreditinstitut um die Weiterleitung der Gelder wie oben beschrieben. Dabei wird das Geld der Anleger als so genanntes Sondervermögen verwaltet. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und soll bezwecken, dass zum einen das Geld des Fonds und das Kapital der Kapitalanlagegesellschaft getrennt voneinander verbucht und verwahrt werden. Diese Trennung gewährleistet auch die Sicherheit der Kundeneinlagen im Falle eines Konkurses von Kapitalanlagegesellschaft oder Depotbank, da das Sondervermögen mit dem Geld der Anleger nicht zur Konkursmasse zählen und die Anleger so ihre Einlagen zurück erhalten würden.
Die im Sondervermögen des Fonds befindlichen Wertpapiere und Gelder wiederum werden weder von der Fondsgesellschaft noch von der Bank, die das Zahlstellenkonto unterhält, verwaltet, sondern von einer so genannten Depotbank. Bei dieser Depotbank handelt es sich um ein weiteres Kreditinstitut, welches als Treuhänder die Verwahrung, Verwaltung und Verbuchung der Wertpapiere durchführt, die im Namen des Fonds gekauft und verkauft werden. Dabei müssen alle Transaktionen des Investmentfonds innerhalb des Sondervermögens stattfinden. Darüber hinaus kontrolliert die Depotbank auch, ob die Transaktionen des Fonds mit seiner Anlagepolitik und den geltenden Gesetzen übereinstimmen. Diese Trennung von Fondsgesellschaft, Zahlungsströmen und Verwahrung der Wertpapiere gewährleistet höchstmögliche Sicherheit für den Anleger und sorgt dafür, dass Investmentfonds auch weiterhin zu den beliebtesten Anlageformen der Deutschen zählen.
Welche Kosten beim Besparen von Fonds anfallen, zeigen wir Ihnen auf der folgenden Seite detailliert auf:
Nachdem wir Ihnen nun die Funktionsweise von in Deutschland zum Vertrieb und Handel zugelassenen Fonds sowie die dabei anfallenden Kosten erklärt haben, stellen wir Ihnen hier und auf den folgenden Seiten die wichtigsten Arten von Investmentfonds und ihre jeweiligen Besonderheiten vor:
- Aktienfonds
- Altersvorsorge Fonds
- Dachfonds
- Garantiefonds
- Geldmarktfonds
- Hedgefonds
- Offene Immobilienfonds
- Geschlossene Immobilienfonds
- Multi Asset Fonds
- Private Equity Fonds
- Rentenfonds
- Schiffsfonds
- Total Return Fonds
- VL Fonds
Für den Kauf von Fondsanteilen empfiehlt sich entweder der Weg über einen Fondsvermittler oder die Eröffnung eines in der Regel kostenlosen Wertpapierdepots. Für beide Varianten finden Sie entsprechende Vergleiche besonders empfehlenswerter Anbieter auf folgenden Seiten:
Welche Vorteile die verschiedenen Möglichkeiten des Fondserwerbs bieten und wo Sie überall Anteile an Fonds kaufen können, zeigen wir Ihnen auf der folgenden Seite:
Wenn Sie gerne in Investmentfonds investieren wollen, sich die Auswahl der geeigneten Fonds und Anlagestrategien aber nicht zutrauen oder keine Zeit dafür aufwenden wollen, können Sie das ganze auch Spezialisten überlassen, die Ihnen einen ganz auf Ihre Wünsche, Anlageziele und finanziellen Möglichkeiten zugeschnittenen Investmentvorschlag ausarbeiten, das ganze selbstverständlich für Sie kostenlos und unverbindlich:
