Edelmetalle
Gold
Gold kaufen
Goldbarren, Goldmünzen
Goldfonds, -zertifikate
Silber
Fonds
Aktienfonds
Altersvorsorge Fonds
Dachfonds
Devisenfonds
Exchange Traded Funds
Eigenheiten von ETFs
Nischen-ETFs
Garantiefonds
Arten von Garantiefonds
Funktionsweise
Kosten bei Garantiefonds
Hedgefonds
Funktionsweise
Marktentwicklungen
Hedgefonds-Strategien
Lebenszyklusfonds
Mischfonds
Multi-Asset-Fonds
Private Equity Fonds
Schiffsfonds
Strukturierte Fonds
Total Return Fonds
Trendfolgefonds
VL-Fonds
Wertpapiergebundene LV
Fonds kaufen
Kostenbestandteile von Fonds
Verwaltungskosten bei Fonds
Offene Immobilienfonds
Geschlossene Immobilienfonds
Immobilien als Sparplan
Gold kaufen
In Zeiten der Wirtschaftskrise und massiver Staatsverschuldung fragen sich Anleger, wie sie sich und ihren Besitz gegen Rezession und Kaufkraftverluste absichern können. Die Lösung ist greifbar – physisches Gold als Wertanlage verzeichnet eine Nachfrage wie nie zuvor. Schon seit Jahrhunderten bietet das Edelmetall Schutz vor Inflationen, denn anders als Papiergeld, das von den Notenbanken in beliebigen Mengen gedruckt werden kann, wächst Gold nicht nach. Ratsam ist es, ein Zehntel des eigenen Vermögens in Gold anzulegen.
Gewinne sind bei der Anlage in Gold nicht in Form von Zinsen oder Renditen zu erzielen, sondern durch seinen Wertzuwachs. Der ist für die kommenden Jahre auch weiterhin zu erwarten, prognostizieren Finanz-Analysten. Wer in Gold anlegt, sollte es deshalb so lange wie möglich halten, zumal in den ersten 12 Monaten nur Gewinne bis zu 600 Euro bei Verkauf steuerfrei bleiben. Erst nach Ablauf dieser Frist sind alle Gewinnerträge frei von der Abgeltungssteuer, die auf Anlagen wie Wertpapiere gezahlt werden müssten.
Münze oder Barren?
Anleger sichern ihre Depots zunehmend mit Gold ab, selbst für Kleinanleger ist das Edelmetall leicht zu erwerben und wieder zu verkaufen. Für Kleinanleger empfehlen sich die afrikanischen Krügerrand-Goldmünzen, die genau eine Unze wiegen. Anleger bekommen sie bei ihrer Bank oder beim Edelmetallhändler zum jeweiligen Kurs. Hier können Anleger auch sicher gehen, nicht in Fälschungen zu investieren. Münzen mit aufwendiger Prägung sind zwar hübsch, lohnen sich aber nur für passionierte Sammler, denn die Prägungen kosten Geld, das den Materialwert bei weitem übersteigt. Bei Verkäufen ist dann fast immer mit Abschlägen zu rechnen. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass das Gold einen Feingehalt von 999,9 Prozent hat, also sehr hochwertig ist.
Wer keine Münzen, sondern Barren kauft, sollte wissen, dass die Differenz zwischen Ver- und Ankaufspreis, kurz „Spread“ genannt, bei kleineren Barren größer ist. In punkto Wertentwicklung jedoch ist es nicht von Belang, ob man Barren oder Münzen kauft.
Ein sehr interessantes Konzept für den Erwerb von physischem Gold und Silber stellt Ihnen die Fondsvermittlung24.de vor: Die Gold-Silber-Einkaufsgemeinschaft ermöglicht den Kauf von physischen Edelmetall-Barren, die bankenunabhängig gelagert werden. Mehr Informationen zu diesem Konzept finden Sie auf der folgenden Seite: Gold kaufen - keine Abgeltungssteuer, keine Mehrwertsteuer, kein Agio >>> |
Der Sparstrumpf hat ausgedient
Ein wichtiger Aspekt für Goldanleger ist die Frage der Lagerung. Am sichersten liegen Barren und Münzen bei einer Bank in Schließfächern, die bewacht sind und wo der Inhalt versichert ist. Dafür fallen natürlich Kosten an, die bei Banken bei etwa 50 Euro pro Schließfach liegen.
Um diese Gebühren zu umgehen, lagern viele ihr Gold zu Hause – und gehen damit ein hohes Risiko ein. Versicherungen zahlen den Verlust bei Einbruch und Diebstahl nur dann, wenn das Gold in einem feuerfesten Tresor gelagert wurde. Unterm Bett oder im Strumpf wie zu Omas Zeiten hat das Gold also nichts zu suchen.
Sicherheit im Ausland
Experten empfehlen, Gold im Ausland zu lagern, für den Fall, dass der Besitz des glänzenden Metalls in Zukunft steuerlich belastet werden könnte. Die Schweiz, Dubai, Kanada oder Australien kommen dafür in Frage. In der Schweiz hat man zudem den Vorteil, weder Steuern noch Zoll zahlen zu müssen. Wird das Gold jedoch nach Deutschland geliefert, fallen Zollgebühren in Höhe von 160 Euro an.
Bekannte Anbieter für die sichere Lagerung von Gold außerhalb der Bundesrepublik sind Pro Aurum (Schweiz), Taurus Edelmetalle (Schweiz, Liechtenstein, Dubai), die Züricher Kantonalbank (Schweiz) und Credit Suisse (Schweiz).
Die Mindestlagerwerte sind sehr unterschiedlich. Pro Aurum lagert erst ab einem Wert von 15.000 Euro ein, Taurus Edelmetalle schon ab 2000 Euro. Gar keinen Mindestlagerwert hat zum Beispiel die Züricher Kantonalbank, allerdings nur in Verbindung mit einem Konto bei der Bank.
Ebenfalls sehr auseinander gehen die Preise für Schließfächer. Sie liegen bei den unterschiedlichen Anbietern zwischen 0,4 und 1,5 Prozent des Anlagewertes. Versichert ist der Besitz dafür bei den meisten Anbietern auf unbegrenzte Höhe.
ETCs
Alternativ lohnt sich die Investition in ETCs – Exchange Traded Commodities. Dabei handelt es sich um börsengehandelte Rohstoffzertifizierungen, die zu 95 Prozent mit Gold hinterlegt sind. Die restlichen 5 Prozent sind durch Buchgoldansprüche abgedeckt. Gegenüber physischem Gold haben sie lediglich den Nachteil, dass sie steuerrechtlich wie Zertifikate behandelt werden. Das heißt: für Gewinne, die aus ihnen gezogen werden, gilt die Abgeltungssteuer. Die vier bekanntesten Produkte sind:
- Xetra Gold der Deutschen Börse Commodities
- Gold Bullion Securities der ETF Securities
- Physical Swiss Gold der ETF Securities
- ZKB Gold ETF der Züricher Kantonalbank
Die Preise und Gewichtsklassen sowie die Bearbeitungs- und Lagerungsgebühren differieren bei den verschiedenen Emittenten zwischen 0,36 und 0,4 Prozent fürs Jahr.
Ein sehr interessantes Konzept für den Erwerb von physischem Gold und Silber stellt Ihnen die Fondsvermittlung24.de vor: Die Gold-Silber-Einkaufsgemeinschaft ermöglicht den Kauf von physischen Edelmetall-Barren, die bankenunabhängig gelagert werden. Mehr Informationen zu diesem Konzept finden Sie auf der folgenden Seite: Gold kaufen - keine Abgeltungssteuer, keine Mehrwertsteuer, kein Agio >>> |
